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News Nov 2019

HAK I – Theresianum 2 : 6

25‘ Köse (1BS)

56‘ Vasic (2BK)

 

Schade!
Die Enttäuschung über das Spiel ist groß, die Gründe für die Niederlage allerdings einfach zu erklären.
Es war das berühmte „Endspiel“, wer gewinnt steigt auf. Das wusste das Theresianum und das wusste die HAK I. Demnach konnte man davon ausgehen, dass beide Mannschaften motiviert ans Werk gehen werden – so war es auch.
Die Mannschaftszusammenstellung und die folgende Aufstellung bereiteten Prof. Pfeiffer mehrere Stunden des Kopfzerbrechens.
Stürmer Tal (3BK) stand mit seiner physischen Präsenz und Abschlussstärke nicht am Platz wegen einer Englischschularbeit, Abwehrchef Popp (3AK) konnte sein gutes Stellungsspiel, aus demselben Grund, nicht aufwarten. Zwei Fixgrößen die am Ende des Tages nicht ersetzbar waren – so ehrlich muss man sein.
Für Popp (3AK) rückte Koszednar (2DK) von der rechten Außenverteidigerposition in die Innenverteidigung, seine Position wurde von Frauneder (2CK) eingenommen und statt Tal (3BK) durfte der junge Badjikic (1EK) den zweiten Stürmer spielen.

Zu auch Prof. Pfeiffers Überraschung stand nicht der altbekannte Schiedsrichter (der seit Jahren jede Schülerligapartie leitet) am Feld, sondern …ein anderer… . Bereits in der 7ten Minute machte Aygün (1BK) näher Bekanntschaft. Aygün (1BK) wurde von seinem Gegenspieler mit einem kräftigen Stoß mit der Schulter gegen sein Brustbein, ziemlich brutal zu Boden gebracht und wand sich vor Schmerzen. Allerdings hat der Schiedsrichter zu Recht weiterlaufen lassen, weil sich aus der Situation ein Vorteil ergab, den die HAK I aber leider nicht in ein Tor verwandeln konnte.
Die erste Luft die Aygün (1BK) wieder atmen konnte wurde dafür verwendet, den Schiedsrichter zu kritisieren. Er beharrte vehement darauf, dass das an ihm begangene Foul ein Freistoß bei der Mittellinie hätte sein müssen. Somit bekam er für Kritik die blaue Karte (10 min Zeitstrafe). Aber nicht genug, ein „du kannst nicht pfeifen“ darauf und aus blau wurde rot. Ab Minute 7 spielte die HAK I bei einem Stand von 0:0 zu zehnt weiter.
Interessantes Detail am Rande: Der Schiedsrichter wies Prof. Pfeiffer zurecht, dass Aygün (1BK) aufgrund seiner roten Karte auch nicht auf der Bank sitzen bleiben dürfe und Prof. Pfeiffer ihn wegzuschicken habe. Andernfalls würde er das Spiel sofort abbrechen. In dem Moment war auch Prof. Pfeiffer etwas perplex, zum einen weil er noch nie nach 7 Minuten Spielzeit eine rote Karte in der Schülerliga erlebt hat, zum anderen dass er als Lehrer eine gesetzliche Aufsichtspflicht zu erfüllen hat und er mehr oder weniger erpresst wurde, diese nicht einzuhalten.

Dennoch, hätte Aygün (1BK) nicht den Schiedsrichter, für eine richtige und gute Entscheidung zu seinen Gunsten, kritisiert (wie es gefühlt schon 1000mal besprochen wurde) und spätestens nach der blauen Karte den Mund gehalten, wäre der Mannschaft ein Kampf zu zehnt über die fast volle Länge, die Ungute Situation für Prof. Pfeiffer und ev. die Niederlage erspart geblieben.

Darauf wurde der junge Badjikic (1EK) ausgewechselt gegen den spät einberufenen Celo (1BS). Dieser kam somit früh zu seinem Teamdebüt.

Die Partie war eine äußerst faire von beiden Mannschaften. Das Theresianum war körperlich de HAK I überlegen. Dies merkte man am Anfang allerdings nicht. Das Spiel war schnell, jedoch nach dem Ausschluss kippte es immer mehr in die Richtung des Gegners.

In der 14ten und 15ten Minute war es mit einem Doppelschlag dann so weit, 2:0 für das Theresianum. Beide Treffer entstanden über die linke Seite der HAK I. Steinberger (2CK) wurde überspielt und die beiden Stanglpässe kamen ins Zentrum zu immer zwei freien Spielern des Gegners, die Stoiber (2CK) keine Chance ließen. Das waren recht einfache Tore, wobei immer dazugesagt werden muss, dass es sich zu zehnt nicht so einfach spielt wie zu elft. Bei beiden Treffern hat man gesehen, dass Koszednar (2DK) und Theshome (2AS) als Innenverteidigerduo überfordert waren.

In der 23ten Minute folgte ein weiterer ärgerlicher Gegentreffer. Ein Schuss ging an die Oberkante der Latte und stieg im hohen Boden in die Luft und brauchte um die 2-3 Sekunden als er im Strafraum wieder aufs Feld kam. Die gesamte HAK I war fasziniert davon, wie hoch ein Ball von der Latte abprallen kann. In der Zeit des Staunens schob der Stürmer des Theresianums trocken ein – 3:0.

In Minute 25 dann die Antwort der HAK I. Jankai (2CK) nutzte wie so oft seine Zweikampfstärke und verzeichnete einen Ballgewinn ca. 25 Meter vor dem gegnerischen Tor. Die Aktion schloss Köse (1BS) mit einem sehenswerten Schuss ins linke Kreuzeck ab. 3:1 – Hoffnung.

Dennoch wurde das Spiel des Theresianums nach und nach besser und es wurde immer mehr verstanden die offenen Räume der HAK I, die sich vor allem durch das Unterzahlspiel ergaben auszunutzen. In die Pause ging es schlussendlich mit 4:1.

In der Halbzeitpause wurde von den Spielern (in ruhiger Form) sich noch einmal darüber gewundert, wie streng der Schiedsrichter bei der Vergabe der roten Karte war. Prof. Pfeiffer, gab der Mannschaft auf den Weg, dass die Situation bereits abgeschlossen ist und alles möglich ist, wenn man sein bestes gibt und an eine Sache glaubt. Die Spieler imponierten, da sie wirklich hoch motiviert in die zweite Halbzeit gingen und sich von all den schlechten Ausgangslagen nicht beeindrucken ließen. Das Spiel der HAK I nahm wieder an Fahrt auf und der Gegner wurde gefordert. Jedoch anstatt das 4:2 zu machen, gelang dem Theresianum das 5:1 und 6:1.

Zu erwähnen gilt noch das 6:2. Prof. Pfeiffer studierte noch beim Aufwärmen mit Jankai (2CK), Vasic (2BK) und Aygün (1BK) eine Freistoßvariante ein, die er sehen wollte, sollte der HAK I ein Freistoß innerhalb von 25 Entfernung zum Tor zugesprochen werden. Als es in der Schlussphase soweit war, rief Prof. Pfeiffer das Codewort „Jan versuche es“. Jankai (2CK) tat, was vorher einstudiert wurde und hob den Ball gefühlvoll über die Mauer. In dieser stand Vasic (2BK) der sich blitzschnell löste und einschob – 6:2 Endstand.

Man muss der Mannschaft dennoch Respekt zollen. Gegen einen physisch weit überlegenen Gegner, ein gesamtes Spiel mit einem Mann weniger zu spielen und nicht aufzugeben (wie es in den Jahren davor 100%ig der Fall gewesen wäre) zeugen von Charakter. Zudem wurde in Unterzahl 2 Tore erzielt, auch ein guter Wert.

Ehrlich sollte man an dieser Stelle jedoch auch sein. Der Aufstieg wurde nicht im dritten und letzten Spiel gegen das Theresianum verspielt, sondern im ersten gegen das St. Ursula Gymnasium. Dieser Gegner war locker zu schlagen, aber die Abschlussschwäche der HAK I aus dem ersten Spiel, hat sich jetzt im dritten gerächt.

Prof. Pfeiffer

Einzelkritik

Stoiber (2CK): 3

Hatte außer die Tore selbst, bei denen er chancenlos war nicht viel zu tun. Eine Glanzparade in der ersten HZ verhinderte ein sicheres Tor des Gegners. Die Kommunikation war wieder schlechter. Er hätte die oft umherirrenden Innverteidiger Koszednar (2DK) und Theshome (2AS) mehr anleiten müssen. Ein Missverständnis mit Koszednar (2DK) hätte fast noch ein Tor gekostet.

 

Steinberger (2CK): 4

Die ersten beiden Tore kamen beide mit 80 Sekunden Abstand über seine Seite. War im Spiel auch oft hinten nach und begann die Sprints oft, nach dem es schon zu spät war. Schaltete sich auch wenig mit schnellen Pässen auf die 6er ein, wie er es gegen die Kenyongasse tat.

 

Theshome (2AS): 4

Noch ein grandioses Spiel gegen die Kenyongasse geliefert, gegen das Theresianum heillos überfordert. Man merkte das Fehlen von Popp (3AK) deutlich, da er sich sonst an diesem orientiert. War oft Zweiter und stand oft viel zu weit vom Gegner weg. Die Vorwärtsbewegung bei Ballbesitz war wieder schlechter.

 

Koszednar (2DK): 4

Spielte das erste Mal als Innenverteidiger (sonst rechter Verteidiger). Man sah ihm mit Fortdauer des Spiels an, dass das nicht seine Position ist. Seine Laufstärke die er sonst gerne auf der Außenbahn unter Beweis stellt, ist als Innenverteidiger nicht gefragt. Das räumliche Sehen schwieriger, da es keinen Spielfeldrand gibt, der den Aktionsraum etwas übersichtlicher macht. Ein Missverständnis mit Stoiber (2CK) führte fast zum 7ten Gegentor, als er den Ball ihm passen wollte, er aber wo anders stand.

 

Frauneder (2CK): 3

Musste in diesem Spiel die rechte Verteidiger Position von Koszednar (2DK) übernehmen. Spielte diese Position noch nie und man sah das an seinem Stellungsspiel. Sehr bemüht wie immer, fand sich im Laufe des Spiels dann auch mehr zu recht. Hin und wieder kommt es zu Momenten, wo er am Ball blitzschnell ist und Übersicht beweist. Fußballspielen kann er, allerdings muss er was Spritzigkeit, Kraft, Kondition betrifft massiv (wieder) aufholen. Die gesundheitlichen Schwierigkeiten im letzten Jahr haben ihn dahingehend leider zurückgeworfen.

 

Liptay (2CK): 3

Fing diesmal im linken Mittelfeld an. Versuchte viel, gelang leider wenig. Bei den ersten beiden Gegentoren hätte er Steinberger (2CK) defensiv mehr unterstützen müssen. Manchmal wirkt es, als ob er konditionell nicht ganz auf der Höhe wäre.

 

Vass (2CS): 3

Kam im Laufe der zweiten Halbzeit um Liptay (2CK) zu ersetzen, der schon etwas erschöpft wirkte. Wie Liptay, versuchte viel, gelang wenig. Manchmal hätte er die Linie konsequenter nach vorne gehen müssen.

 

Jankai (2CK): 1

Machte das, was man von einem Kapitän erwartet. Motivierte mit seinem Spiel den Rest der Mannschaft nicht aufzugeben und ging mit gutem Beispiel was Einsatz und Fleiß betraf voran. Arbeitete viel, versuchte viel. In die Spitze fehlte ihm öfter eine zweite Anspielstation, die aufgrund der 10 Mann am Feld leider gegeben war. Das erste Tor provozierte er mit seinem bekannten, aggressivem Pressing, beim zweiten hob er – wie vorher mit Prof. Pfeiffer geübt – den Ball gefühlvoll über die Mauer und bereitete so das zweite Tor durch Vasic (2BK) ebenfalls vor.

 

Aygün (1BK): 5

Ein Spieler, über den Prof. Pfeiffer ab dem ersten Spiel sehr erfreut war. Neu an die Schule und ins Team gekommen, lieferte er ab dem ersten Spiel vollen Einsatz. Das imponierte auch seinen Mitspielern. Ins Team geholt, weil er im Sportunterricht mit vorbildlichem Verhalten abseits des Sports glänzte (Wegräumen von Sportgerät, Höflichkeit, immer mit Ernst bei der Sache). In diesem Spiel ruinierte er sich mit seinem Verhalten den gesamten Ruf, den er sich zuvor mühevoll erarbeitet hatte. Holt sich im Entscheidungsspiel nach 7 Minuten eine Rote Karte wegen Schiedsrichterkritik ab. So schwächte er die gesamte Mannschaft entscheidend, die sich an diesem Tag mehr erhoffte als eine 2:6 Niederlage.
Es bleibt zu hoffen, dass er aus seinem Verhalten lernt – Zeit hat er dafür jetzt genug – und seine Fußballkarriere nicht in der ersten Klasse der HAK I bereits wieder endet.

 

Köse (1BS): 2

Wieder einmal ein sehr starkes Spiel von ihm. Lief wie immer viel und kämpfte und störte den Gegner wo es nur ging. Körperlich war er vermutlich allen seinen Gegenspielern unterlegen, glich das aber mit seiner Schnelligkeit wieder aus. Er besorgte das erste Tor der HAK I mit einem sehenswerten Schuss ins linke Kreuzeck. Mit der Zeit wurde das permanente Laufen zu einem Gehen, vermutlich wegen dem langen Unterzahlspiel. Übersah hin und wieder die bessere Anspielstation.

 

Celo (1BS): 3

Kam bereits in der 7ten Minute zu seinem Debüt, da Stürmer Badjikic (1EK) wegen der roten Karte von Aygün (1BK) ausgetauscht werden musste, um ein 4er Mittelfeld zu halten. Begann auf der 6 von Aygün. Bemühte sich sehr, lief viel und war sehr motiviert. Man sah, dass er Fußball spielen kann, aber es früher in seiner aktiven Zeit wohl besser konnte. War Zweikampftechnisch stark u eroberte viele Bälle. Darauf war er aber beim Abspiel oft zu langsam und es zog ihn oft zum ballführenden Mitspieler hin, als weg von ihm um die Räume zu öffnen. Alles in allem ein gelungenes Debüt.

 

Badjikic (1EK): –

Zu kurz eingesetzt.

 

Vasic (2BK): 2

Nach 7 Minuten musste er als Solospitze antreten, was ungemein schwieriger ist, als wenn man einen Partner hat, der Gegenspieler auf sich ziehen kann um mehr Platz zu machen. Bemühte sich mit Laufarbeit, sich im Spiel zu halten. Verlies dafür aber manchmal schon zu weit seine Position und spielte phasenweise auf Höhe der Innenverteidiger mit. Das war von ihm nur gut gemeint und vl auch in der ein oder anderen Situation wichtig, nur somit gab es viel zu oft vorne gar keine Anspielstation mehr.
Beim einstudierten Freistoßtrick löste er sich perfekt mit dem richtigen Timing von der Mauer und verwandelte Jankais (2CK) Heber zum 6:2.

 

Bozojevic (2CK): –

Zur kurz eingesetzt.

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