Protokoll – Ökonomia

Diskussion kleine GruppeAm 20. und 21. März 2015 spielten wir, die 3AK, in unser Schule das Spiel „Ökonomia“. Die Leitung wurde von der volkwirtschaftlichen Gesellschaft (VWG)  übernommen. Es ging bei dem Spiel darum, die Politik eines Landes nachzuahmen und durch Steuersenkung und anderweitige Maßnahmen auf die Gesellschaft einzuwirken.

Es gab 4 Gruppen: Regierung, Bürger, Unternehmen und Gewerkschaft. Herr Bauer und Herr Gabernig leiteten uns durch die zwei Tage des Planspiels und halfen uns, die Zusammenhänge der Wirtschaft zu verstehen. Ein großer Teil des Spiels war Theorie, um einen besseren Einblick in die Materie zu schaffen.

Der 1. Tag begann mit der Einführung und die Erklärung der Spielregeln. Die Rolle der Regierung und der Unternehmen waren am heißesten umkämpft, die Gewerkschaft und Bürger waren nicht sehr beliebt. Nach vier Stunden Theoriekurs in VWL konnten wir endlich die 1. Runde starten.

Ökonomia war ein verarmtes und schuldenbelastetes Land, welches wir vor dem Ruin retten sollten. Als erstes entschieden wir uns, die Schulden zu verringern und die Gewinne zu erhöhen. Nach harten Verhandlungen untereinander und einer langen Berechnungsphase, konnten wir die ersten Pläne für die Veränderung von Ökonomia vorlegen und waren sehr auf das Ergebnis gespannt.

Nach einer Auswertungszeit von etwa 30 Minuten wurden uns die neuen Zahlen von Ökonomia bekanntgegeben. Das Staatsdefizit war auf null gesunken, die Gewinne der Unternehmen um das

12-fache gestiegen, doch die Sterberate von alten Menschen erhöhte sich aufgrund der schlechten Versorgung. An diesem Punkt war der 1. Tag des Planspiels vorbei und wir mussten auf den nächsten Tag warten um unser Spiel fortzusetzen.Verhandlung

Der 2. Tag war angebrochen und wir alle trafen uns, um den weiteren Weg unseres Landes zu beschließen. Zuerst einmal mussten alle Gruppen ihre Zahlen analysieren und neu auswerten. Was könnte man besser machen? Was waren die Fehlentscheidungen? Um einen besseren Überblick zu erlangen, wurde von den Leitern eine Ratssitzung beschlossen, in der alle Gruppen zusammentrafen und ihre Vorhaben besprachen. Die Unternehmen wollten die Arbeitslosenrate, im Tausch gegen eine finanzielle Unterstützung, auf null senken. Die Regierung willigte nach einer hitzigen Debatte ein und nahm ein erneut drohendes Defizit hin, um die Gewinne der Unternehmen und damit ihres Landes zu steigern. Die Gewerkschaft verlangte jedoch höhere Löhne, was sich mit dem Vorhaben der Unternehmen nicht vereinbaren ließ, während die Bürger höhere Pensionen verlangten. Am Ende kamen alle zum Entschluss, die Löhne und die Pensionen trotz alle dem zu erhöhen. Wir kamen zu einer Übereinkunft und ließen die Zahlen auswerten. Zuletzt war Ökonomia ein reiches Land, wofür wir  gelobt wurden. Herr Bauer und Herr Gabernig hatten selten eine Gruppe, die Ökonomia derart wieder aufbauen konnte wie wir.

Wir bedankten uns bei den Leitern und gingen mit neuen Erfahrungen und einem guten Gefühl aus dem Spiel.

3AK, M ärz 2015