KINOBESUCH „RISSE IM BETON“

„Du bist und bleibst Kanake. Du kriegst dich von der Straße, aber du kriegst die Straße nicht aus dir.“ …

Der Film „Risse im Beton“ entführte uns am 3. Oktober 2014 in die Welt einer Gruppe Jugendlicher in Wien zwischen Rap-Musik und Drogen-Deal. Der Film verschaffte uns sowohl Einblick in die teilweise chancen- und perspektivenlose Situation Jugendlicher, die ihre Schulkarriere an den Nagel gehängt haben und über das Dealen mit Drogen ihr alltägliches (Familien-)Leben finanzieren, als auch in eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung.

Zu Beginn irritierte viele von uns die vulgäre Sprache, nach und nach aber zog uns der Film in den Bann. Etliche meinten, sie hätten einen großartigen Film verpasst, wenn sie nicht über die Schule dazu motiviert worden wären, sich ihn anzusehen.

Der Regisseur Umut Dag war bei unserer schulübergreifenden Veranstaltung (VBS-Akademiestraße, VBS-Augarten) zugegen und diskutierte im Anschluss an die Filmvorführung mit uns Schülerinnen und Schülern über Inhalt und Entstehung des Kunstwerkes.

Neben den sehr aufrichtigen Antworten erzählte der ehemalige VBS-Schüler auch den einen oder anderen Schwank aus seiner Schulzeit.

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