2 CK – Besuch im Technischen Museum

Das Technische Museum Wien (kurz TMW) zeigt Exponate und Modelle aus der Geschichte der Technik unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Anteils an der technologischen Entwicklung. Die hellen, mit Glaskuppeln überdachten Innenhöfe gelten als Besonderheit des Museums. Es liegt in Wien-Penzing an der Mariahilfer Straße im Gustav-Jäger-Park. Der Schwerpunkt der Ausstellungen liegt auf der Vermittlung technischer Konzepte. Deshalb gibt es eine große Zahl von Funktionsmodellen, die Besuchern die Möglichkeit geben, technische Vorgänge nachzuvollziehen.

Das Museum verfügt über zahlreiche, zum Teil recht große historische Demonstrationsmodelle, etwa aus dem Bereich der Eisenbahn, des Schiffbaus, der Luftfahrt und der Industrie. Herausragend sind dabei die funktionsfähigen Dampfmaschinen. Weiters ist im Technischen Museum eine der größten Sammlungen historischer Musikinstrumente in Österreich untergebracht.Die Abteilung für Straßenfahrzeuge blieb im Museum. Sie zeigt Meilensteine der österreichischen Kraftfahrzeuggeschichte der Marken Austro-Daimler, Gräf & Stift, Steyr, Puch u. a. Zu den ältesten Schaustücken gehören der Benz des Eugen Zardetti (1893), das erste in Österreich betriebene Benzinautomobil, und eines der ältesten im Originalzustand erhaltenen Fahrzeuge überhaupt, der zweite Marcus-Wagen (1888/89). Um den Aufbau dieser Sammlung hat sich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg der damalige Kustos Hans Seper besonders verdient gemacht. Vom zweiten Marcus-Wagen wurde unter Aufsicht des Museums eine Replika angefertigt, die am 17. Mai 2006 in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Damit sollen Versuchsfahrten und Ausfahrten vor Publikum durchgeführt werden, ohne das wertvolle Original strapazieren zu müssen.

2CK Techn. MuseumIm Rahmen des Physikunterrichts besuchten wir im September vor allem die Fahrzeugabteilung, wo jeder Schüler ein Gefährt wählen durfte, um es näher zu beschreiben. Wichtige Daten waren das Baujahr, der Hubraum, die Höchstgeschwindigkeit, das Gewicht sowie die Leistung des entsprechenden Modells. Auch die verwendeten Materialien wie Stahl, Messing, Holz und Leder hatten wir zu analysieren.

Einige von uns konnten zeigen, dass sie talentierte Zeichner sind, indem sie tadellose Skizzen der Exponate anfertigten.

Besonders kurios erschien uns eine historische Tankstelle, vor der wir uns hier aufgestellt haben.

Gülhan Kemal, 2 CK