LEHRAUSGANG zur SIMULATIONSKONFERENZ(Thema INTEGRATION)in der UNO-CITY

Lehrausgang_2CKAm 2. Mai 2013 hatte die 2 CK im Rahmen des Unterrichtsfaches Deutsch ( Begleitung: Mag. Johannes Gaisböck und Mag. Eva Svager) die Gelegenheit, an einer Simulationskonferenz zum Thema „Integration von Flüchtlingen an Wiener Schulen“ in der Uno-City teilzunehmen. Die Konferenz fand im Rahmen der 3. Wiener Integrationswoche statt und wurde unter anderem von der UHNCR (UN Refugee Agency) und der IOM (Internationale Organisation für Migration) organisiert und koordiniert. Ziel der Konferenz war es, unter Diskussionsleitung von Mitarbeiter/innen der Wiener Charta und zusammen mit zwei weiteren Schulklassen (eine Berufsschule, eine Handelsakademie), eine Schüler/innencharta zum Thema „Zusammenleben im Schulalltag“ zu erarbeiten. Die Schüler/innen mussten dafür in verschiedene Rollen schlüpfen und aus der Rolle heraus in mehreren Gruppen diskutieren. Am Schluss wurden in einer demokratischen Abstimmung jene Vereinbarungen zum Zusammenleben fixiert, die in der Charta zu finden sein werden. Die Wiener Schüler/innencharta wird in Kürze auch im Internet zugänglich sein und soll unter anderem an Politiker (z.B. Integrationsstaatssekretariat) übergeben werden. Die teilnehmenden Schüler/innen konnten an diesem Tag einerseits die Erfahrung machen, wie Abstimmungen dieser Art ablaufen, und wurden weiters dazu angeregt, sich über die Themen Flucht, Migration und Integration Gedanken zu machen und sich gegenseitig auszutauschen. Als Vorbereitung darauf wurde – von zwei Vertreterinnen der IOM – einige Tage zuvor an der Schule der dreistündige Workshop „Mythos Migration“ abgehalten. Für die Teilnehmer/innen war es eine besondere Herausforderung, mit den Schüler/innen anderer Schulen zu diskutieren und auch das Endergebnis zu akzeptieren, d.h. auch zu erleben, dass Vorschläge, die sie für sinnvoll und gut erachtet haben, in der demokratischen Abstimmung aus der Charta gewählt wurden. Die Teilnahme war für die Schüler/innen auch deshalb sehr interessant und spannend, weil sie ihre eigenen Erfahrungen und Zugänge zum Thema Integration kritisch reflektieren konnten.