Berufsinformationstag 2013 für die Abschlussklassen

Schulabschluss – was nun? Eine Frage, die sich oft am Ende der Schulzeit stellt. Aus diesem Grunde wurde vor einigen Jahren der Berufsinformationstag für die Maturajahrgänge und die Abschlussklassen der Handelsschule ins Leben gerufen.  Am 19. Februar 2013 war es wieder so weit: Eine kleine Hausmesse mit Ständen von Firmen, die besonders gerne mit kaufmännischen Schulen zusammenarbeiten, und parallel laufende Vorträge über Wege nach der Schule prägten diesen Tag.  An den verschiedenen Informationsständen von Versicherungen über Steuerberatung, Immobiliengeschäft, Verlagswesen bis zum AMS und Vertretern der Polizei und des Bundesheeres konnten sich die SchülerInnen individuell in persönlichen Gesprächen über Möglichkeiten im Anschluss an die Schule beraten lassen. Die Vorträge über verschiedene Weiterbildungsvarianten im Inland oder Arbeitsmöglichkeiten im Ausland vermittelten ein sehr vollständiges Bild über zukünftige Ausbildungswege.

Die Möglichkeit, im zwanglosen Gespräch mit den anwesenden Repräsentanten der teilnehmenden Unternehmen und Institutionen individuelle Berufsziele zu besprechen und sich Ideen und Anregungen zu holen, brachte eine Horizonterweiterung für die Zukunftsentscheidungen. Fast durchgehend belagert waren die eingeladenen Vertreter von Polizei und Bundesheer. Auffallend viele Mädchen interessierten sich für diese Alternativen, die sie bisher noch gar nicht in ihre Überlegungen einbezogen hatten.

Auf ganz besonderes Interesse stieß auch heuer wieder der angebotene Vortrag von AIFS: Jobben, Praktika und  AuPair im Ausland! Die Möglichkeit im Ausland eine Sprache zu erlernen, ein bisschen Taschengeld zu verdienen und sich nebenbei noch ein Jahr Überlegungszeit zu geben, welchen zukünftigen Berufs- oder Bildungsweg man einschlagen möchte, wurde für manche als gute Alternative gesehen!

Beide Seiten, sowohl Unternehmensvertreter und Vortragende als auch teilnehmende SchülerInnen nahmen die Veranstaltung sehr gut an, profitierten voneinander und konnten einige neue Gedanken mitnehmen. Diejenigen SchülerInnen, die besonders unsicher sind, wie es weitergehen soll, interessierten sich naturgemäß am meisten und müssen nun viele neu erworbene Eindrücke verarbeiten.